Bad Herrenalb ist heute eine im Zentrum etwa 4tsd. Einwohner zählende Kurstadt im nördlichen Schwarzwald.

Weitere etwa 4000 Seelen leben in den eingemeindeten - direkt umliegenden -
Ortsteilen
Bernbach,
Gaistal,
Neusatz und
Rotensol.





Ihre mehr als 850jährige Geschichte verdankt sie
den Zisterziensern,
[
vom Kloster Citaux (F)
1098 ausgehender Reformorden ]

deren
besondere Verbreitung maßgeblich durch den Kreuzzugsprediger
und
Mystiker
Bernhard von Clairvaux bestimmt war.
Der 1174 heiliggesprochene mittelalterliche
Abt wurde
- ob seiner Verdienste Anno 1830 postum zum
Kirchenlehrer ernannt.
Anno 1149 gründeten diese mit Unterstützung
des Grafen Berthold III zu Eberstein
[Schirmherr] - auf einem kleinen Areal an der Alb - das Kloster Alba Dominorum,
welches bereits
nur 200 Jahre später zu einem der bedeutensten Klöster im süddeutschen
Raum avancierte.
Das Einflussgebiet, [Reichsherrlichkeit] Territorium und Streubesitz
erstreckten sich auf bis zu 100 Km
im Umkreis [= 330 Km² Fläche]
Als bekannteste Arbeit hinterliessen die "weissen Mönche" das
"Herrenalber Gebetbuch" [1482].
ora et labora
[lat.]: bete und arbeite.. galt als oberste Regel!
1642 plünderten und zerstörten bei kriegerischen Unruhen
schwedische Truppen den Grossteil
der Anlage.
Noch bevor die kleine Klostergemeinde 1887 die Stadtrechte erhielt
begann mit der Einrichtung einer Kaltwasserheilanstalt
nach den Erfahrungen
des Vinzenz Prießnitz eine richtungweisende Entwicklung, die bereits 1880
erstmals mehr
als 1000 Kurgäste anzog. Keine 30 Lenze danach waren es
mehr als 10.000 Personen im Jahr, die teilweise mehrere Monate
winterliche Landschaften oder auch Sommerfrische bei gesundem
Klima erlebten.
Das seit 1965 aus 600 Meter Tiefe sprudelnde Heil- und
Thermalwasser ist zur Rekonvaleszenz derer,
die an Herz-Kreislauf-, Galle- und Stoffwechselstörungen leiden, sowie rheumatische Erkrankungen
haben,
ein Quell der Genesung und Erholung.
Das 1971 feierlich eröffnete
Thermalbad mit Sauna bietet
wohltuende Wirkung
in ruhiger Atmosphäre und angenehmer Umgebung.
Der wenige Meter entfernte Bahnhof der AVG-S-Bahn mit direkter Anbindung an das
Schienennetz der Bundesbahn in
Karlsruheist nicht nur für Besucher des Thermalbades
aus der direkten Umgebung, Ettlingen, Karlsruhe und der
Pfalz wichtig, sondern bietet
auch Gästen aus dem ganzen Land eine angenehme Anreise in die Kurstadt mit Herz.